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Was macht der reisende Cellist, der nicht unbedingt mit seinem großen Instrument verreisen möchte oder kann? Hier bietet sich ein zerlegbares Violoncello an. Es entspricht hinsichtlich Handhabbarkeit und Spielbarkeit einem klassischen Violoncello ohne Kompromisse einzugehen zu müssen.

 

Das "Reisecello" stellt ein völlig neu entwickeltes Gesamtkonzept dar. Der schmale Korpus sowie der abnehmbare Hals bilden die Grundlage für einen platzsparenden Transport. Die mittels einer Schnellverschlusstechnik aufziehbaren Spielsaiten können schnell und bequem in ihre jeweilige Spiel- oder Transportposition gebracht werden.

Designidee

Die Grundlegende Idee des Reisecellos ist es, ein möglichst kleines Volumen im zerlegten, reisefähigen Zustand zu erhalten. Der Unterschied zum klassischen Violoncello ist hinsichtlich des Transportvolumens so bedeutend, dass es hiermit eine sinnvolle Alternative darstellt.

Die Länge des Korpus bleibt im Vergleich zum klassischen Violoncello unverändert. Dies ist nötig, um die Längenverhältnisse der Spielsaiten (Mensur) beizubehalten. Zudem wird durch die Erhaltung einer Dimension die gewohnte Gesamterscheinung in Grundzügen beibehalten und damit der Wiedererkennungswert für den Musiker unterstützt.

Eine schlanke, tropfenartige Silhouette, einhergehend mit erheblich verringerter Korpusbreite, ist der Kern des Konzeptes. Dieses bietet ein optimales Verhältnis zwischen akustisch relevantem Korpusvolumen, geringem Transportvolumen, sowie ästhetisch ansprechender Formgebung und bildet damit eine Einheit.

Die Tiefe des Instrumentes, also der Abstand zwischen Decke und Boden, bleibt in Bezug zum klassischen Violoncello identisch, da ein Mindestvolumen für ein akustisches Optimum nötig ist. Die Abstandselemente für die Knie, die Brust sowie die linke Hand des Musikers deuten die Außenkontur des klassischen Violoncellos an und bieten dem Musiker die Möglichkeit, die gewohnte Spielhaltung einzunehmen.

Innovation

Die bisher nicht bekannte Verbindung eines kompakten Reiseinstrumentes, mit dem Anspruch auf ein akustisch hochwertiges Klangbild, ist ein zentrales Anliegen von Steffen Friedel und macht das "Reisecello" allein aus diesem Grund zu einem einzigartigen Musikinstrument. Ein ausgesprochen innovatives Element dieses Instrumentes ist die Vorrichtung zur Entnahme für das Setup (gesamte Besaitung inkl. Steg und Saitenhalter) mittels Schnellverschluss. Dieser Schnellverschluss beruht auf einem Exzenter, der von Hand gedreht wird und somit die Saiten kontrolliert spannt oder entspannt. In Verbindung mit selbsthemmenden Stimmwirbeln und einem Saitenfeststeller entsteht ein neuartiges, unkompliziertes Zerlegeprinzip.

Herstellung

Das gesamte Instrument ist aus hochwertigem Tonholz gefertigt, welches viele Jahre unter fachkundiger Aufsicht seinen Trocknungsprozess durchlaufen hat. Dieses Material steht für Langlebigkeit und Schönheit hinsichtlich der Optik und der haptischen Eigenschaften. Die Fertigung des Instrumentes erfolgt in Kleinserie im Geigenbauatelier Friedel in bewährter, traditioneller Handwerksqualität nach den Regeln der Geigenbaukunst.

Case

In der Standardvariante wird das Instrument mit einer gefütterten Transporttasche geliefert. Alternativ wird ein stabiles Hardcase mit Holzkern angeboten. Ab 2017 ist die Einführung eines Carboncase geplant.

Preise

Das Modell wird inkl. Transporttasche zu einem Preis von 3.500,00 € zzgl. Mwst. angeboten. Das Hardcase mit Holzkern ist zu einem Aufpreis von 500,00 € zzgl. MwSt. erhältlich.

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